Al Andaluz

Der Reisebericht schildert die Region von Cabo de Gata ( der Begriff leitet sich von Achat ab, vulkanischen Ursprungs ), der Bergstadt  Nijar, Almeria mit der Alcazaba, der Alhambra bei Granada und die "Weissen Dörfer" südlich der Sierra Nevada.

Parque Natural de Cabo de Gata -  die südöstliche Spitze des Spanischen Festlandes. In den Salinas, den Nehrungsseen, wird heute noch Salz gewonnen.

Am Meer kann es ganz schön stürmen, obwohl der Wind landseitig bläst.

Auf dem Weg nach Nijar geht es zuerst an endlosen Plastik-Gewächshäusern vorbei, dort werden die Tomaten für den Norden Europas angebaut. Obwohl die Region die trockenste von ganz Spanien ist, gibt es hin und wieder Quellen in den Bergen. Hier die Ruta del Agua hoch nach Huebro.

Das Quellwasser von Huebro ist wunderbar weich und bei Feinschmeckern beliebt.

Bei Rodalquilar steht eine längst verlassene Goldmine mit einer eigentümlichen Stimmung, wie auf einem fremden Planeten.

Vom Strand des Cabo de Gata aus sehen wir abends die Lichter von Almeria, dem "Spiegel des Meeres".

Als das andalusische Kalifat im 11. Jahrhundert in Kleinkönigreiche zerfallen war, herrschte Jayrán Al Amiri in Almeria. Er baute Zisternen und beschützte die Stadt mit dem Ausbau der Festung Alcazaba.

Der einstige Garten der riesigen Burganlage wir heute auch für Konzert und Festivitäten genutzt.

Klassizistisch und Modern reihen sich in der quirligen Stadt zusammen.

Die Ramblas von Almeria durchziehen die Stadt als inneren Park und geben dieser wunderbar Luft und Licht.

In der Markthalle präsentieren sich die Hiberico-Schweinekeulen, dem weltberühmten "Jamon" von schwarzen Schweinen.

Die Stadt ist eine Hochburg der "Tapas-Kultur"; jedes Getränk wird durch eine Kleinigkeit zum Essen begleitet.

Die "Cable des Inglés" ist eine ehemalige Verladerampe am Hafen und zeugt vom einst wichtigen Mineralienhandel.


Die Alhambra in Granada ist das Symbol des maurischen Spaniens schlechthin, denn bis 1402 war sie die Zentrale des islamischen Reiches Al Andaluz. Die Stadt mit ihrem maurischen Märchenpalast liegt 660 bis 780 Meter hoch und war im März noch tief in Nebel gehüllt. In den umliegenden Bergen der Sierra Nevada hat es um die Null Grad frisch geschneit.

"Fein wie Spitze sehen die Steinmetzarbeiten an den Laubengängen rund um den Löwenhof aus. Eine vollkommen schwerelos wirkende Architektur, die Übergänge zwischen innen und aussen werden fliessend." (Dumont Reisetagebuch, Maria Anna Hälker)

Nicht Bilder sondern überschwengliche Struktur in den Fassaden und Decken verziert die Räumlichkeiten.

Der Orangengarten mit dem überall fliessenden Brunnen und Bächen geben eine ganz eigene märchenhafte Stimmung wider.